Akustikbilder sehen auf den ersten Blick aus wie normale Wandbilder – doch ihr Inneres macht den Unterschied. Die Wahl der Materialien spielt eine entscheidende Rolle für die schallabsorbierende Wirkung, die Langlebigkeit und auch die Optik. Hier ein Überblick über die gängigsten Materialien, die bei Akustikbildern zum Einsatz kommen:
1. Schallabsorbierender Kern
Das Herzstück eines Akustikbildes ist der sogenannte Absorberkern. Er ist verantwortlich für die eigentliche Schalldämmung und besteht meist aus:
- Polyesterfasern (PET-Vlies):
Dieses Material ist leicht, formstabil, langlebig und zu einem großen Teil recycelbar. PET-Vlies hat hervorragende akustische Eigenschaften und wird häufig in modernen Akustikbildern verwendet. - Mineralwolle oder Steinwolle:
Diese Materialien bieten eine sehr gute Schallabsorption, sind aber schwerer und empfindlicher gegenüber Feuchtigkeit. Sie werden eher in technischen oder industriellen Bereichen eingesetzt. - Melaminharz-Schaum (Basotect®):
Ein besonders leichter, feinzelliger Schaumstoff mit exzellenten schallabsorbierenden Eigenschaften. Wird oft in hochwertigen Akustiklösungen genutzt, ist jedoch empfindlich gegen mechanische Beanspruchung.
2. Bespannung / Oberfläche
Die äußere Hülle eines Akustikbildes beeinflusst sowohl die Optik als auch die Funktion:
- Akustikstoff:
Dieser spezielle Stoff ist luft- und schalldurchlässig und wurde so entwickelt, dass er den Schall durchlässt, anstatt ihn zu reflektieren. Gleichzeitig ermöglicht er brillante Drucke, sodass individuelle Designs, Motive oder Firmenlogos problemlos umgesetzt werden können. - Textildruck (Sublimationsdruck):
Die Bedruckung erfolgt meist im hochwertigen Sublimationsverfahren, bei dem die Farbe direkt in den Stoff eingedampft wird. Das sorgt für langlebige, lichtechte und waschbare Oberflächen.
3. Rahmen
Der Rahmen hält das Akustikbild zusammen und sorgt für Stabilität:
- Aluminiumrahmen:
Leicht, stabil und modern – Aluminium ist das am häufigsten verwendete Rahmenmaterial bei Akustikbildern. Es eignet sich auch gut für größere Formate. - Holzrahmen:
Für einen natürlichen Look kommt oft auch Holz zum Einsatz. Allerdings ist es etwas schwerer und weniger formstabil bei großen Flächen.

Fazit:
Akustikbilder bestehen aus einem durchdachten Zusammenspiel schallabsorbierender Materialien, akustisch wirksamer Stoffe und stabiler Rahmen. Je nach Einsatzbereich und Designwunsch gibt es vielfältige Kombinationsmöglichkeiten – von umweltfreundlich und recycelbar bis hin zu besonders leistungsstark für anspruchsvolle Akustiklösungen. Wer sich für ein Akustikbild entscheidet, sollte daher nicht nur auf das Motiv, sondern auch auf die Materialqualität achten.
Akustikbilder Einführung bietet einen spannenden Überblick über dekorative und funktionale Schallabsorber, die nicht nur die Raumakustik verbessern, sondern auch als stilvolle Designelemente fungieren. Diese Akustiklösungen sind ideal für Büros, Wohnräume und öffentliche Einrichtungen, um ein angenehmes Klangumfeld zu schaffen.
Unterschied zwischen Akustikbildern und Schallschutz liegt hauptsächlich in ihrer Funktionalität. Akustikbilder sind dekorative Elemente, die zur Verbesserung der Raumakustik und zur Reduzierung von Nachhall eingesetzt werden. Schallschutz hingegen zielt darauf ab, den Schalltransfer zwischen Räumen zu minimieren, indem Barrieren gegen die Schallübertragung geschaffen werden.
Vorteile von Akustikbildern für Räume sind vielfältig, da sie nicht nur die Klangqualität verbessern, sondern auch ästhetisch ansprechend sind. Sie reduzieren störende Geräusche, fördern Konzentration und Wohlbefinden und sind daher ideal für Büros, Wohnräume und öffentliche Einrichtungen, ermöglichen produktiveres Arbeiten und schaffen angenehme Atmosphären.
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