Wie kann man die Interne Kommunikation verbessern?

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  • Durch Lisa O'Connor-The
Wie kann man die Interne Kommunikation verbessern?

Scheitern, irren, Fehler machen: Der bloße Gedanke daran treibt den meisten Angestellten und Führungskräften den Angstschweiß auf die Stirn. Fehler gelten als Beweis mangelhafter Arbeitsleistung und zweifeln die Verlässlichkeit von Mitarbeiter:innen an.

Der negative Ruf des Scheiterns ist jedoch ungerechtfertigt, denn: Fehler sind unheimlich wertvoll! Nur wer Fehler macht, kommt vorwärts. Eine offene Fehlerkultur ist damit das A und O für die Innovationskraft einer Organisation.

 

"Fehlerkultur heißt aus den Fehlern zu lernen, die sowieso passieren,"

meint freiraum Gründerin Lisa O'Connor-The

 

 

Aus Fehlern lernt man? Hoffentlich!

Immer mehr Unternehmen erkennen das Potential einer offenen Fehlerkultur für ihren langfristigen Erfolg und verankern diese in der internen Kommunikation im Unternehmen. Fehler machen zu dürfen und dazu stehen zu können ist in vielen Unternehmen undenkbar.

 

Daraus folgt, dass Mitarbeiter:innen ungerne Verantwortung übernehmen möchten, denn wenn etwas schiefläuft, stehen Sie blöd da. So werden Innovationen unterdrückt und Mängel hingenommen bis sich jemand traut doch etwas zu ändern. Wenn immer alles glattläuft, sorgt das augenscheinlich vielleicht für Harmonie, kann aber auch dazu führen, dass Kreativität und Einfallsreichtum stagnieren.

 

Fehler dagegen sind Zäsuren im Arbeitsalltag. So unangenehm es ist, Fehler zu machen, es zwingt zum Innehalten. Wer ein schlechtes Arbeitsergebnis liefert oder ein Budget überschreitet, muss sich reflektieren und weiterentwickeln.

 

Und genau das ist der Punkt: Fehler ziehen unweigerlich ein Überdenken und Bessermachen nach sich. Damit wecken sie innovatives Potenzial und animieren zu kreativen Lösungen. Schließlich möchte niemand denselben Fehler zweimal machen. 

 

Umso wichtiger ist es, über Fehler zu sprechen, die Lehren daraus zu ziehen und mit Kollegen zu teilen. Diese müssen den Fehler dann gar nicht erst begehen und profitieren direkt vom Erkenntnisgewinn der anderen. Eine offene Fehlerkultur sorgt für mehr Innovationen und führt zu einem engeren Austausch und mehr Transparenz innerhalb von Unternehmen.

 

"Fehlerkultur heißt aus den Fehlern zu lernen, die sowieso passieren

 

 

Wie eine offene Unternehmenskultur Teamentwicklung und Eigenverantwortung fördert

Worauf kommt es also an, wenn Fehler zum produktiven Bestandteil einer Organisation werden sollen? Damit sich Mitarbeiter überhaupt trauen, von Fehlschlägen offen zu berichten, muss die transparente Fehlerkultur von der Führungsriege vorgelebt werden.

 

Viele Vorgesetzte gefallen sich in der Rolle des oder der Unfehlbaren, doch auch hier gilt: Fehler sind keine Schwächen, sondern Lernanstöße. In diesem Sinne hilft es häufig, das Thema unter dem Motto „Lessons learned“ anzugehen. Das legt den Fokus von vornherein auf den Erkenntnisgewinn und baut die Scheu, über eigene Fehler zu sprechen, ab.

 

 

Lessons learned.... 

...kann zum Beispiel als festes Format in Team- oder Abteilungsmeetings etabliert werden. Das animiert Mitarbeiter:innen und Führungskräfte dazu, regelmäßig von ihren Schnitzern und deren Lerneffekten zu berichten, um Abläufe und die Kommunikation zu verbessern.  

 

Damit das Format langfristig zur Gewohnheit wird, empfiehlt es sich, einen „Lessons Learned“-Beauftragten innerhalb des Teams zu benennen. Dieser erinnert die Kolleg:innen und Führungskräfte immer wieder daran, Fehler, Erkenntnisse und deren Lösungen innerhalb des Formats vorzustellen.

 

Der regelmäßige Austausch ist wichtig für eine funktionierende Fehlerkultur. Je häufiger Fehler thematisiert werden, desto normaler fühlen sie sich an und desto schneller verlieren sie ihren „negativen Touch“.

 

Neben den regelmäßigen Lernimpulsen kann eine offene Fehlerkultur zudem die Stimmung innerhalb von Teams positiv beeinflussen. Fehler nicht zu vertuschen, sondern offen miteinander zu diskutieren, bedeutet, auf Augenhöhe miteinander zu kommunizieren. Das stärkt das Wir-Gefühl und den Zusammenhalt und fördert einen offenen, konstruktiven Umgang miteinander.

 

Ein starkes Wir-Gefühl für eine gute Unternehmenskultur

 

 

Plädoyer für eine positive und kooperative Grundhaltung und mehr Wir-Gefühl

Damit „Lessons learned“-Formate nicht zum abteilungsinternen Pranger werden, gelten zwei Grundregeln:

  1.  Fehlern wird grundsätzlich positiv begegnet. Nur, wenn sie als Potenzialträger für Fortschritt und Verbesserung wahrgenommen werden, können sie gut „verwertet“ werden.
  2. Fehler werden unabhängig von den Menschen betrachtet, die sie gemacht haben. Das heißt: persönliche Vorwürfe, degradierende Bemerkungen und negative Konsequenzen aufgrund eines „Lessons learned“-Beitrags sind absolut tabu.

 

Eine positive Grundhaltung gegenüber Fehlern ist umso wichtiger, da das Teilen von Misserfolgen viel Mut von allen Beteiligten erfordert. Zwang oder Druck gegenüber Mitarbeitern sind hier fehl am Platz. Erst wenn sich Teammitglieder und Führungskräfte freiwillig zu ihren Fehlern äußern, kann sich eine offene Fehlerkultur in den Köpfen verankern.

 

 

I like, I wish, I give!

An dieser Stelle sind auch wertschätzende Feedbackmethoden aus dem Design Thinking interessant wie z.B. "I like, I wish, I give." Ziel ist es, beim Feedback zunächst hervorzuheben, was gefällt (I like), dann was wünschenswert wäre (I wish) und dann ein persönlicher Input zur Verbesserung (I give). Wenn sich diese Form der konstruktiven Kritik etabliert, wird der Weg frei für wahre Innovationskraft.

 

 

Fehlerkultur als Bestandteil im internen Kommunikationsprozess

Auch in Zeiten von Home Office können Veränderungen hin zu mehr Transparenz und einer offeneren Fehlerkultur problemlos über digitale Kanäle angestoßen werden. Per E-Mail oder anderen Instrumenten der internen Kommunikation können zum Beispiel regelmäßig „Lessons Learned“-Aufrufe an die gesamte Abteilung oder das gesamte Team versendet werden und so als schwarzes Brett fungieren: 

 

  • Was ist nicht gut gelaufen oder welche Fehler (in Arbeitsergebnissen, Prozessen etc.) habt Ihr entdeckt?
  • Was habt ihr daraufhin verbessert bzw. was habt ihr daraus gelernt und was möchtet Ihr dem Team mitgeben?
  • Welche Ideen haben wir zur Verbesserung der internen und externen Kommunikation?
  • Welche Maßnahmen zur Verbesserung der internen Kommunikation planen wir?
  • Auf welche Art und Weise möchten wir die Kommunikation im Unternehmen verbessern?
     

Die Antworten erfolgen ebenfalls ganz einfach in Form von Rund-Mails oder im Social Intranet oder vielleicht sogar über Mitarbeiter-Apps für die interne Unternehmenskommunikation. Hier können in der Regel Foren oder Gruppen eingerichtet werden, die den Austausch unter Mitarbeitern auch abteilungsübergreifend und auf mobilen Endgeräten erleichtern.

 

 

Unser Workshop und Beratungs-Angebot für Sie

freiraum berät Unternehmen verschiedener Größen seit 2004 zu den Themen Interne Kommunikation und Unternehmenskultur. Raumgestaltung und Raumakustik sind lediglich ein Teil unseres Gesamtangebotes.

Interne Kommunikation verbessern

 

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